Der Nebenjob wird zum gesellschaftlichen Trend

Interessantes über Trends in der Arbeitswelt Europas

bringt eine kürzlich durch die Firma Herbalife in Auftrag gegebene Studie zutage. Ich bin zwar weder Kunde noch Mitarbeiter der Firma Herbalife, möchte mich jedoch gleich zu Beginn dieses Artikels für die umfangreichen Informationen bedanken. Da das komplette Material ganze 42 Seiten umfasst, werde ich hier nur auszugsweise berichten, und zwar darüber, was mir besonders ins Auge stach: die Daten zeigen auf, dass heutzutage ein immer größerer Anteil von Beschäftigten in Teilzeit oder in Zweitjobs / Nebenjobs arbeitet, und zwar, um die Grundbedürfnisse auch dann decken zu können, wenn wirtschaftlich ein rauer Wind weht. Erst vor kurzem habe ich hier auf diesem Blog einen Artikel veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass der überwiegende Teil der nebenberuflich tätigen Personen dies „aus purer finanzieller Not und nicht freiwillig“ tut (hier gelangen Sie zu dem Artikel). Positiv betrachtet lassen sich diese Menschen also nicht unterkriegen, sondern suchen nach Möglichkeiten, um ihren Lebensstandard zu halten oder zu verbessern. Hier eine aussagekräftige Grafik dazu:

warum Nebenjob

Worauf bei der Auswahl eines Nebenjobs besonders geachtet wird

Während früher noch verstärkt darauf Wert gelegt wurde, für ein großes, etabliertes Unternehmen tätig zu sein, weil man davon ausgehen konnte, dort eine sichere und langfristige Arbeitsstelle, möglicherweise sogar bis zum Rentenalter, zu finden, nehmen heutzutage andere Werte eine hohe Priorität ein. Man denkt kurzfristiger, verlässt sich auch nicht mehr so sehr auf die versprochene Rente. Gut bezahlt zu werden steht an erster Stelle, flexible Arbeitszeiten sowie Fort- und Weiterbildung folgen unmittelbar im Anschluss, wie man sieht:

wichtig bei Nebenjob

Dabei nimmt der Direktvertrieb bereits eine beachtliche Rolle ein

Bereits 50% der Europäer arbeiten neben ihrem Hauptberuf zusätzlich in einem Nebenjob! Dabei zeigt sich, dass die Chance, im Direktvertrieb tätig zu sein, inzwischen genauso stark genutzt wird, wie im herkömmlichen Einzelhandel zu arbeiten. Viele Arbeitgeber nutzen gerne die Erfahrung und den bereits erlernten Umgang mit Stress im Berufsleben der über 50jährigen – und diese Zielgruppe verfügt gleichzeitig, wie erfahrene Direktvertriebler wissen, über entsprechende Kaufkraft. Hier schlägt man also gleich 2 Fliegen mit einer Klappe, wenn man entsprechend weiß, diese Chancen zu nutzen. Mit 21% der Befragten gehört eine freiberufliche Tätigkeit bereits zu den beliebtesten Branchen, und die Zahlen der Direct Selling Association belegen, dass die Direktvertriebsbranche in Europa ihr Umsatzvolumen zwischen 2002 und 2011 verdoppeln konnte, während gleichzeitig die Gesamtwirtschaft praktisch überhaupt nicht gewachsen ist.

Falls Sie also bereits im Direktvertrieb arbeiten, können Sie sich über diese Trends nur freuen. Und  diejenigen, die noch auf der Suche nach einem Nebenjob sind, sollten diese Branche unbedingt für sich prüfen. Denn immerhin 52% der Befragten gaben an, dass sie eine selbständige Tätigkeit in Betracht ziehen würden, und wir Europäer kaufen und verkaufen Produkte vermehrt direkt über Freunde, Familien und mittlerweile auch über soziale Netzwerke.

Die komplette 42seitige Studie namens „Zweiteinkommen – ein gesellschaftlicher Trend“ können Interessierte hier finden und downloaden:
www.herbalife.de/presse/studien

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