Der Cashflow Quadrant oder das “Geheimnis“ der Reichen

Cashflow-Quadrant

Cashflow-Quadrant

Warum eigentlich werden die Reichen immer reicher? Eines gleich vorweg: ich möchte hier nicht in altbekannte Hörner wie „die bösen Reichen“ oder „der böse Kapitalismus“ oder „wie unfair unser System ist“ stoßen. Es geht darum, einen Blick auf die Fakten zu werfen und nachzusehen, ob es nicht die eine oder andere Möglichkeit gibt, wie wir unser Denken bezüglich Geld überprüfen bzw. verbessern können. Doch genug davon, sehen wir uns an, was uns Robert T. Kyosaki (so heißt der Autor der Bücher „forever rich“ und „Cashflow Quadrant“) lehren möchte.

Es geht um Fragen wie:

Was ist der Unterschied zwischen Geld verdienen und Geld machen?

Haben Sie noch ein weiteres Konzept zum Geldverdienen, außer Zeit gegen Geld zu tauschen?

Falls Sie einmal nicht mehr arbeiten können oder möchten, wie finanzieren Sie dann Ihr Leben?

Ist es wirklich so einfach, seinen Job an den Nagel zu hängen um WIRKLICH Zeit zu haben?

Die Bücher von Robert T. Kiyosaki liefern sehr aufschlussreiche Antworten darauf, geht es doch um die grundsätzlichen Unterschiede zwischen denjenigen Menschen, die für Geld arbeiten und denjenigen, die Geld bzw. Menschen arbeiten lassen, um damit weiteres Geld zu machen („to make money“, wie der Amerikaner sagt).

Im Cashflow Quadranten geht es im Grunde um 4 Arten, Einkommen zu erwirtschaften. Auf der linken Seite sieht man das „A“ für den Angestellten und darunter das „S“ für denjenigen Selbständigen, der keine Mitarbeiter beschäftigt. Was die beiden grundsätzlich gemeinsam haben, ist, dass sie Ihre Zeit gegen Geld eintauschen. Dabei hat der Selbständige im Vergleich zum Angestellten gravierende Nachteile. Fällt seine Arbeitskraft aus, sei es zB durch Krankheit oder Urlaub, verdient er kein Geld. Das ist auch der Grund, warum diese „S“-Klasse dann oft auf Urlaub verzichtet und trotz Krankheit arbeitet. Dazu trägt der „S“ noch finanzielles Risiko. Sein Stundenlohn ist hoffentlich um Einiges höher als der des „A“ngestellten, denn sonst könnte ich da keine Vorteile erkennen, da wäre der „A“ auf jeden Fall noch besser gestellt, der auch wohlgemerkt Kranken- und Urlaubsgeld, und noch Weihnachtsgeld erhält. Soviel zur linken Seine im Cashflow-Quadranten. Es wird Zeit gegen Geld getauscht. Meist haben diese Menschen dann ENTWEDER viel Zeit ODER viel Geld, oder nichts von beidem, doch nie beides gemeinsam. Kyosaki nennt das das „Hamsterrad“, und ich finde dieses Wort ziemlich passend!

Cashflow-Quadrant

Cashflow-Quadrant

Wenden wir uns nun einmal der rechten Seite zu. Hier sehen wir ein „G“, das steht für Geschäftsinhaber. Damit ist derjenige Geschäftsinhaber gemeint, der Mitarbeiter beschäftigt, und ein System, ein Firmensystem erschaffen hat bzw. am Laufen hält. Das trifft zum Beispiel im großen Stil zu auf die Firma Microsoft zu, oder aber auch im kleinen Stil wie zB bei der Inhaberin eines Modegeschäftes, in dem angestellte Mitarbeiterinnen auch dann Ware verkaufen und somit Geld einnehmen, wenn die Chefin nicht persönlich anwesend ist. Ein System, das ebenfalls ins „G“ gehört, ist das Network Marketing. Bei diesem Vertriebssystem, dem ich bereits einen eigenen Artikel auf meinem Blog gewidmet habe, ist es auch offen, ob man es im ganz großen oder im kleinen Stil aufbaut. Das Merkmal des „G“s ist jedenfalls, dass auch ohne die persönliche ständige Anwesenheit des Inhabers Geld in die Firma reinkommt. Der Inhaber muss also nicht sein Leben lang Zeit gegen Geld tauschen, er entkommt sozusagen dem „Hamsterrad“ und kann sich so ein Leben aufbauen, in dem er sowohl Geld und Zeit hat! Der letzte der 4 Quadranten ist schließlich das „I“, das für Investor steht. Hier spielen diejenigen, die ihr Kapital einsetzen, um damit mehr Kapital zu machen, das geht zum Beispiel an der Börse oder durch Unternehmensbeteiligungen. Natürlich ist es auf diesem Feld auch möglich, sein gesamtes Kapital zu verlieren. Ich möchte auf diesen Punkt nicht weiter eingehen.

Schachmatt?

Schachmatt?

Ausschlaggebend war für mich an dem Buch, dass ich durch diesen Cashflow-Quadranten einen klaren Überblick erhalten habe und mir noch einmal ganz bewusst wurde, welche Möglichkeiten es gibt und in welchem der 4 Felder ich in Zukunft tätig sein möchte. Ich war schon in allen 4 Feldern aktiv, oft auch in mehreren gleichzeitig, ich habe also sämtliche Vor- und Nachteile sozusagen am eigenen Leib verspürt.

Mein klarer Favorit ist und bleibt das „G“-Feld. Es ermöglicht mir, mit recht überschaubaren Investitionen (im Network Marketing beispielsweise benötigt man gerade einmal ein paar hundert Euro) ein System aufzubauen, von dem man sich später nach der Aufbauphase wieder etwas zurückziehen kann. Man hat dann wieder mehr Zeit für sich, seine Familie und seine Hobbys und muss nicht sein Leben lang bis man alt ist „malochen“. Gleichzeitig hat man das Geld für einen guten Lebensstil zur Verfügung. Kurz gesagt, isdas „G“-Feld ist für mich unschlagbar!

Eine großartige Möglichkeit, im „G“ tätig zu werden, finden Sie auf diesem Blog, wenn Sie auf den Banner ganz oben auf der Seite oder hier klicken. Ich selbst nutze dieses System schon seit über 10 Jahren, und es hat mir viel Geld und viel Zeit und persönliche Freiheit verschafft.

Wie können auch Sie von der Theorie des Cashflow-Quadranten profitieren? Posten Sie jetzt einen Kommentar!

1 Kommentar

  1. Web Hosting
    Aug 15, 2017

    Pro- viele interessante Denkanstösse- gute Beispiele was man mit seinem Geld machen kann- einfach und für jeden verständlich geschrieben.
    Negativ- sehr amerikanisiert was die Beispiele oder vorgehen angeht- im ersten drittel geht es nur um das ESBI Modell auf jeder seite mit der selben Grafik.
    Fazit: Erste Pflichtlektüre auf dem Weg in die finanzielle Freiheit.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *